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Capital Control – Was gilt heute?

Das Finanzministerium veröffentlicht in einer kurzen Zusammenfassung die heute gültigen Regelungen bezüglich das Abheben von Bargeld und Geldtransaktionen. Dabei wird betont, dass das Finanzministerium mit steten Initiativen und Interventionen schrittweise eine grosse Anzahl von Transaktionen freigibt, mit dem Ergebnis, dass der Markt und der Alltag der Bürger grösstenteils wieder zur Normalität zurückgefunden haben. Zusammenfassung: Jeder Einleger kann Bargeld bis zu 420 Euro/Woche von einem ATM und direkt in einem Kreditinstitut im In- und Ausland abheben, diess kann mittells einer oder mehrerer Transaktionen stattfinden. Zudem ist das Abheben von Bargeld bis zu 10% von Geldbeträgen, welche vom Ausland einem Konto bei einem in Griechenland tätigen Kreditinstitut gutgeschrieben wurden, erlaubt. Kapitalüberweisungen ins Ausland sind bis zu einem Betrag von 500 Euro pro Monat, Kunde und pro Zahlungs- oder Kreditinstitut erlaubt. Der Gebrauch von Kredi...

Der gläserne Bankkunde - über Steuerhinterziehung und einem gerechten Steuersystem

Die Steuerkontrollbehörden sollen in Zukunft direkten (online-)Zugang zu allen Bankkonten inklusive aller getätigten Transaktionen bis auf 10 Jahren zurückreichend erhalten. Das mit diesem Zugang erweiterte System „Register der Bank- und Zahlungskonten“ wird für alle grossen Kontrollmechanismen, wie die SDOE, das Zentrum für Steuerpflichtige mit grossem Vermögen (welches mit dem „Abstauben“ der Liste bezüglich Überweisungen erneut beauftragt wurde), das Kontrollzentrum grosser Unternehmen, usw. zugänglich sein. Wie das Generalsekretariat mitteilt, soll das System auf Ende Jahr auch auf Kredittransaktionen und börsengehandelter Produkte weiter ausgebaut werden. Der gläserne Bankkunde Somit könnte das Bankgeheimnis – wieder einmal – in Griechenland gänzlich seine Bedeutung verlieren. Auch schon unter der ehemaligen Regierung wurden seit dem Jahre 2013 immer wieder diesbezügliche Beschlüsse erlassen und diverse Schritte unternommen (siehe unten „Relevante Artikel“). ...

Noch eine List hinter dem Schleier des Schweigens

Artikel Giannis Baroufakis* Etliche Male habe ich mich auf den Schleier des Schweigens bezogen, der die skandalöse Prämierung der Grosseigentümer der griechischen Banken zu Lasten der Banken und der ausgelaugten Steuerzahler deckt.  Die vorletzte List (ich spreche von der vorletzten List, weil ich von der letzten in einem nächsten Artikel sprechen werde) , mit der dem verelendenden Steuerzahlern die Kosten der Maskierung der Nacktheit der Banken aufgebürdet werden, hat ein Akronym: „AFA“ oder „Ausgesetzte Steuerforderung“.  Beginnen wir vom Anfang:  Als die Staatsanleihen geschnitten wurden (mit dem PSI im Jahr 2012) beliefen sich die Kosten für die Banken, die diese Titel gekauft hatten, auf 37,7 Mrd. Euro. Im Gegensatz zu den Kleinanlegern und den Versicherungskassen, die ihrem Schicksal überlassen wurden, wurden die Banken – wie bekannt ist – mit 41 Mrd. Euro rekapitalisiert, die sich der Steuerzahler aus dem 2. Memorandum lieh. Als ob...