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Das Profil des griechischen Auswanderers

Die ersten Resultate der Untersuchung der Europäischen Universität (EUI) Florenz in Zusammenarbeit mit dem Trinity College Dublin, Institut Elcano Royal Madrid und die Technische Universität Lissabon zum Phänomen der Auswanderung von Erwerbstätigen aus dem europäischen Süden und Irland decken neue unangenehme Wahrheiten auf.  Wie in einer Veröffentlichung der „Kathimerini“ erwähnt wird, waren laut Dr. Roumpini Gropa, Forscherin in der EUI und Lektor im Recht Thrakien und der Forscherin Anna Triantafillidou der EUI von den 7‘077 Teilnehmenden an der Untersuchung 919 Personen Griechen.  Das Jahr der bekannten Abwanderung war 2011 und erreichte im Jahr 2012 die Spitze, wobei es sich weiterhin fortsetzt.  Die Länder, in welchen sich die Griechen niederlassen sind Grossbritannien (25%), Deutschland, Holland, Belgien, Schweiz und die USA. Diejenigen, die sich entscheiden auszuwandern, stellen tatsächlich die „crème de la crème“ des jeweiligen Landes dar:...

Die Troika, der Drachme und der Euro (Teil II)

„ Der Begriff „Kapitalismus“ hat den Vorteil, dass er genauestens, d.h. in völliger Klarheit, das heutige Wirtschaftssystem beschreibt: Dessen Zweck die Platzierung, die Nutzung von Kapital zum Zweck seiner Erhöhung durch die Verwirklichung von Gewinnen ist. Es handelt sich also um ein Verfahren, das ein „exponentielles“ Wachstum produziert – während es andernfalls zusammenbricht.  Der Kapitalismus wird nicht durch die tiefen Löhne „angetrieben“, wie dies von den heutigen Austeritäts-Politiken vertreten zu werden scheint – aber, im Gegenteil, von den immer höheren Löhnen. Der Hauptgrund liegt darin, dass nur wenn die Leistungen an die Erwerbstätigen „teuer“ sind, die technologischen Innovationen, welche die Produktivität geometrisch steigern und das Wachstum fördern, Sinn haben.  Während der Dauer dieses Verfahrens jedoch wird eine schmerzliche „kreative Katastrophe“ verursacht – da die älteren und billigeren Arbeitsplätze „sterben“, welche durch die technolo...