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Zession der nicht vereinnahmten Mietzinsen des Jahres 2013 bleibt bestehen

Mit dem vom Parlament zugestimmten Universalgesetz, das u.a. erneute Änderungen in der Steuergesetzgebung vorsieht, wurde das entstandene Durcheinander bezüglich Zession der nicht vereinnahmten Mietzinse an den Staat etwas in Ordnung gebracht.  Im Universalgesetz wird unter Art. 64A § 31 bestimmt, dass die nicht vereinnahmten Mietzinse sowie Zinsen im Jahr 2013 an den Staat zediert werden können. Im vor einigen Tagen von Ch. Theocharis veröffentlichten Rundschreiben Δ12Α 1049261 ΕΞ18.3.2014 wurde erwähnt, dass gemäss Art. 26 N. 4223/2013 das Verfahren der Zession solcher Einnahmen, welche in den Bestimmungen Art. 4 § 7 N. 2238/1994 festgelegt sind, ab 1. Januar 2014 aufgehoben wurde (siehe hierzu unseren Artikel „Deklaration der nicht vereinnahmten Mietzinse Steuerjahr 2013“ ).  Nun wird mit der Regelung im Universalgesetz genau dieses Rundschreiben grundsätzlich wieder aufgehoben und die darin erwähnte Regelung ist nicht mehr in Kraft.  Kon...

Vereinfachung der Bürokratie – Aufhebung der Pflicht zur Einreichung von Original-Dokumenten oder beglaubigten Kopien

Das Rundschreiben (ΔΙΣΚΠΟ/Φ.15/οικ. 8342) des Ministeriums für Verwaltungsreformen sieht die Aufhebung der Pflicht zur Einreichung von Original-Dokumenten oder beglaubigten Kopien an die öffentliche Verwaltung vor. Der Staat muss zukünftig einfache Kopien und vom PC gedruckte Dokumente akzeptieren. Diese Massnahme soll ab Juli 2014 in Kraft treten.  Das veröffentlichte Gesetz N. 4250/2014 beinhaltet u.a. wichtige bürokratische Vereinfachungen, mit welchen Verwaltungsverfahren verbessert, flexibler und effizienter werden.  Unter den wichtigsten Änderungen gehört die Aufhebung der Pflicht zur Einreichung von Original-Dokumenten oder beglaubigten Kopien durch die Interessierten für jegliche Transaktionen mit der öffentlichen Verwaltung.  In diese neue Regelung fallen nicht nur die Verwaltungsbehörden, aber auch alle übrigen Träger des öffentlichen Dienstes, wie juristische Personen des öffentlichen Rechts, die direkt oder indirekt vom Staat kontrol...

Zinsen der griechischen Staatsverschuldung: Die „Bombe“ der kommenden Jahre, für die sich niemand interessiert

Für einen Staat ist es ein Fluch, Politiker zu haben, die die Wahrheit vor dem Volk verbergen. Ebenfalls ein Fluch ist es, Journalisten zu haben, die entweder die Realität nicht verstehen, oder sie verstehen aber diese verbergen. Ein Fluch ist es, Akademiker zu haben, die gefallen daran finden, in den Medienfenstern aufzutreten und „Weintraubenblätter-Philosophie“* verbreiten oder von den Dutzenden Vorständen - bei welchen sie mitwirken - „dick“ zu kassieren, mit unklarer Aufgabe und Angebot. Dabei sollten sie sich in ihren Schulen befinden oder Studien und Forschungen durchführen. Der grösste Fluch jedoch für das Land ist es, ein Volk zu haben, das Gefallen daran findet, sich „Honig ums Maul schmieren“ zu lassen, an einfachen Worten und fiktiven Überschüssen…  *( "Weintraubenblätter-Philosophie" ist eine griechische (abfällige) Redewendung für oberflächliche und grosse theoretische Debatten ohne originelle und sachhaltige Argumente.)   Vor wenigen Tagen hat aufgr...