Donnerstag, 12. Dezember 2013

Das Profil des griechischen Auswanderers



Die ersten Resultate der Untersuchung der Europäischen Universität (EUI) Florenz in Zusammenarbeit mit dem Trinity College Dublin, Institut Elcano Royal Madrid und die Technische Universität Lissabon zum Phänomen der Auswanderung von Erwerbstätigen aus dem europäischen Süden und Irland decken neue unangenehme Wahrheiten auf. 

Wie in einer Veröffentlichung der „Kathimerini“ erwähnt wird, waren laut Dr. Roumpini Gropa, Forscherin in der EUI und Lektor im Recht Thrakien und der Forscherin Anna Triantafillidou der EUI von den 7‘077 Teilnehmenden an der Untersuchung 919 Personen Griechen. 

Das Jahr der bekannten Abwanderung war 2011 und erreichte im Jahr 2012 die Spitze, wobei es sich weiterhin fortsetzt. 

Die Länder, in welchen sich die Griechen niederlassen sind Grossbritannien (25%), Deutschland, Holland, Belgien, Schweiz und die USA. Diejenigen, die sich entscheiden auszuwandern, stellen tatsächlich die „crème de la crème“ des jeweiligen Landes dar:

  • 85% bis 89% sind Hochschulabsolventen, im Falle Griechenlands erreicht diese Zahl die 89%
  • 24,5% der Griechen sind Techniker mit Abschlüssen in den Wirtschaftswissenschaften und Unternehmensberatung (22,3%), in der IT-Branche (19%), in der Mathematik (12%) und den Sozialwissenschaften (12%)
  • 48% davon hat das 30 Altersjahr noch nicht erreicht, während 49% zwischen 31 bis 45 Jahre alt ist.
  • 73% hat sich wieder beruflich im Ausland niedergelassen. Tatsächlich halten 67% der griechischen Auswanderer Führungspositionen.
  • 46% davon leben das erste Mal im Ausland.


Quelle: capital.gr

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